Buchführung – das A und O eines jeden Unternehmens

Wer ein Unternehmen gründen möchte oder zum Beispiel selbstständig ist, für den ist eine gute Buchführung unablässig. Doch was ist eigentlich die Buchführung?

Buchführung ist die Bezeichnung für alle in Zahlenwerten vorgenommenen,lückenlosen, zeitlich und sachlich geordneten Aufzeichnungen der Geschäftsvorgänge eines Unternehmens. So werden bei der Buchführung zum Beispiel alle Einnahmen und Ausgaben einer Firma schriftlich fixiert.

In der Buchführung dokumentiert werden alle Unterlagen zur Finanz- Vermögens- und Ertragslage des jeweiligen Unternehmens. Diese Darstellung erfolgt in den meisten Fällen am Ende des Jahres in Form eines Jahresabschlusses. Auf diese Art und Weise wird die Bilanz des Vermögens eines Betriebes erstellt und es werden so ebenfalls mögliche durch doppelte Buchführung verursachte Schulden ersichtlich. Die Organisationseinheit eines Unternehmens, welche mit der Buchführung beschäftigt ist, wird als Buchhaltung bezeichnet.

In jedem Unternehmen wird eine gute Buchführung benötigt, damit es zu jeder Zeit möglich ist, einen Einblick in die finanzielle Situation eines Konzerns zu gewinnen. Darüber hinaus kann die Buchführung jederzeit einen Nachweis dafür liefern, dass das Unternehmen seine steuerlichen Pflichten ordnungsgemäß erfüllt. Dank sorgfältiger Buchführung haben viele Firmen die Möglichkeit, die wirtschaftliche Entwicklung ihres Unternehmens zu verschiedenen Zeitpunkten nachzuvollziehen und verschiedene Zeitpunkte in der Unternehmensgeschichte miteinander zu vergleichen. Dadurch ist es viel besser möglich, neue Projekte zu planen und einzuschätzen.

Es lässt sich so zudem besser abschätzen, wie sich ein Unternehmen vermutlich in Zukunft entwickeln wird. Die Buchführung kann zudem wichtige Dokumente bereit halten für den Fall, dass innerhalb einer Firma Steuer- und Rechtsprobleme auftreten. Aus diesen Dokumenten sind mögliche Finanzfehler des Unternehmens ersichtlich und können behoben werden. Probleme können so auf schnellerem Weg gelöst werden als ohne detaillierten Einblick in die Finanz- und Unternehmenslage.

Im Allgemeinen wird die Buchführung unterteilt in die Bereiche der Finanzbuchführung und Betriebsbuchführung. Aus der Finanzbuchführung wird in der Regel ein Jahresabschluss entwickelt (mit Bilanz-, Gewinn- und Verlustrechnung), während die Betriebsbuchführung vorrangig die innerbetrieblichen Kosten erfasst und der Selbstkostenrechnung dient.

Zu den wichtigsten Aufgaben der Finanzbuchführung zählt es, jeder Zeit einen Überblick über die Vermögenslage sowie den Schuldenstand eines Unternehmens zu ermöglichen. Die Vermögenslage und der Schuldenstand sind jedoch mindestens einmal im Jahr im Rahmen einer Bilanz zu dokumentieren und mit einem Inventar zu veranschaulichen. Die Finanzbuchführung soll alle Vorgänge, die die Vermögenswerte und die Schulden verändern, feststellen und in einer Systematik geordnet aufzeichnen.

Die Regel und Vorgaben zur ordnungsgemäßen Buchführung sind in den Grundsätzen und gesetzlichen Vorschriften festgehalten. Dort ist zum Beispiel geregelt, wie ein Shopbetreiber verfahren muss, wenn er Privatpersonen Gutscheine ausstellt. Hier könnte die unterschiedlichen Steuersätze sonst möglicherweise für Verwirrung sorgen.